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So führt Stress zu Progesteronmangel

Vielleicht kennst du dieses Gefühl, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dein Zyklus fühlt sich nicht mehr rund an. Die meisten Frauen spüren das besonders in der zweiten Zyklushälfte. Denn da tritt PMS auf.

​Du schläfst schlechter, bist schneller gereizt oder innerlich angespannt, ohne genau zu wissen warum. Die Symptome sind vielfältig und jede Frau erlebt es anders. In unserer Gesellschaft wird es als „normal“ angesehen, dass zyklische Frauen an PMS leiden. Es ist aber nicht normal, sondern dein Körper der auf ein Ungleichgewicht deiner Hormone reagiert. Er zeigt dir also, dass etwas nicht ganz stimmt. 

Vielleicht hast du schon gehört, dass das mit Progesteron zusammenhängen kann. Aber was oft fehlt, ist ein tieferes Verständnis dafür, warum das passiert. 
Es ist nämlich kein Fehler, sondern eine logische Reaktion deines Körpers.
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​Dein Körper priorisiert immer Sicherheit

Dein Körper hat eine klare Aufgabe: dein Überleben sichern.

Wenn dein Nervensystem unter Stress steht, egal ob durch äußere Belastung oder inneren Druck, schaltet dein Körper um. 
Eine langfristige hormonelle Balance oder Fortpflanzung stehen dann nicht mehr im Vordergrund. Es geht um Sicherheit im Hier und Jetzt.

Genau hier geschieht etwas, das als Vorstufenraub beschrieben wird.

​Was ist der Vorstufenraub

Progesteron und Cortisol haben eine gemeinsame Ausgangsbasis, eine gemeinsame Vorstufe. Sie beide werden aus Cholesterin gebildet.

​Bei Stress braucht dein Körper mehr Cortisol. Es hilft dir, wach zu bleiben, zu funktionieren, durchzuhalten. Je mehr Coristol gebraucht wird, also je länger du gestresst bist, desto mehr wird von der gemeinsamen Vorstufe verbraucht. Es bleibt dann kein Baustein mehr für den Aufbau von Progesteron übrig. Dein Körper lenkt die Ressourcen um, weil er dich schützen will.

Warum das langfristig spürbar wird

Kurzfristig ist das eine kluge Anpassung. Doch wenn Stress kein kurzer Zustand mehr ist, sondern dein Alltag wird, bleibt dein Körper in dieser Priorisierung. Es wird immer weniger Progesteron aufgebaut und Progesteronmangel entsteht.

Das kann sich zum Beispiel so zeigen:
  • innere Unruhe
  • schlechteren Schlaf
  • stärkere PMS Symptome
  • Spannungsgefühle im Körper
  • emotionale Schwankungen
  • verkürzte zweite Zyklushälfte​
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Der Weg zurück zur Hormonbalance

Der Weg zurück beginnt oft nicht mit mehr Tun, sondern mit weniger Druck. Mit Momenten, in denen dein Körper wieder Sicherheit erfahren kann. Kleine Inseln, in denen dein Nervensystem merkt, dass es nicht dauerhaft im Stress bleiben muss.

Um aber eine nachhaltige und ganzheitliche hormonelle Balance zu erreichen, ist Zykluswissen das wichtigste. Deinen weiblichen Körper wirklich zu verstehen und zu wissen, wann er was braucht, wird dir helfen mit dir zu leben statt gegen dich.

Ich weiß, dass es manchmal schwer sein kann das ganze Wissen zu filtern, zusammenzusuchen und dann im Alltag wirklich zu leben. Deswegen habe ich genau dafür Räume geschaffen, die dich begleiten.

In meinem Onlinekurs für Zykluswissen erkläre ich dir all diese Zusammenhänge ganz in Ruhe und wie es dir einfach gelingt zyklisch zu leben.

Wenn du gerne tiefer gehen möchtest und spürst, dass du das Wissen auch gerne mal an andere Frauen weitergeben möchtest, dann ist die Ausbildung zur Trainerin für Zykluswissen vielleicht etwas für dich.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und ich würde mich freuen von dir zu hören!
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